Ab wann ist ein Embryo ein Mensch?

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The More Science, the More Reasonable the Pro-Life Position

Technologie ist der Freund jedes Kriminalbeamten. Sei es die DNA-Analyse, Fingerabdruckuntersuchung oder ganz einfach Videos, die den Täter überführen. Und dieselbe Technologie ist auch eine entscheidende Hilfe für die Pro-Life-Bewegung, findet J. Warner Wallace.

Der Kriminalbeamte und Autor weiss, welche Fortschritte die Technik in den vergangenen Jahrzehnten gemacht hat – und genau dies ist seiner Meinung nach auch eine Hilfe im Kampf gegen Abtreibungen. Wenn man versuche, die kritische Frage, ab wann ein Fötus ein Mensch ist, zu beantworten, könne die Wissenschaft dabei sehr hilfreich sein, «gerade auch wenn man dieselben Kategorien der forensischen Technologie benutzt, die ich an einem Tatort gebrauche», schreibt Wallace in einem Artikel für Christian Post.

Wenn man versuche, die kritische Frage, ab wann ein Fötus ein Mensch ist, zu beantworten, könne die Wissenschaft dabei sehr hilfreich sein. Click To Tweet

Dazu gehört natürlich zum einen die DNA-Analyse. «Wir wissen jetzt, dass bereits ab dem Moment der Empfängnis der daraus entstehende Fötus eine einzigartige DNA hat, anders als die von Mutter und Vater.» Diese DNA werde sich im Laufe seines oder ihres Lebens nicht mehr verändern. «Die Einzigartigkeit der DNA identifiziert das Baby sofort als Mitglied der menschlichen Gattung.»

Auch die Fingerabdrücke, die bei jedem Menschen einzigartig sind, entstehen laut Wallace im Vorstadium, also bereits in den ersten sechs bis 13 Wochen. Spätestens in der 24. Woche hätten sie ihre endgültige Form.

«Sehen ist glauben»
Doch etwas ist laut Wallace noch viel überzeugender als DNA und Fingerabdrücke: die Videos. Mehr Kriminalfälle denn je würden heute Videos von Smartphones beinhalten, die ebenfalls als Beweisstück dienen – und ein Video, egal wie schlecht, habe für eine Jury noch viel mehr Gewicht als andere Beweise. «Für die Juroren ist Sehen gleich Glauben.»

Und dies, so ist der Kriminalbeamte überzeugt, werde auch die Abtreibungsrate herunterschrauben. Denn durch 4D-Ultraschall-Videos könnte künftig jede noch so kleine Bewegung und jedes Körperdetail des Babys live beobachtet werden. Bereits heute hätten diverse Studien gezeigt, dass Frauen ihre Schwangerschaft seltener abbrechen, wenn sie die verpixelten, zweidimensionalen Bilder ihrer Babys gesehen haben. «Stellen Sie sich jetzt einmal den Eindruck vor, die die 4D-Ultraschall-Technologie haben wird. Je klarer das Videobild, desto wahrscheinlicher ist, dass sie ihr Baby als einzigartigen Menschen wahrnehmen.»

J. Warner Wallace ist ein Mordkommissar, Senior Fellow am Colson Center für Christian Worldview, Adj. Professor für Apologetik an der Biola-Universität, Autor des Cold-Case-Christentums, der Szene von Gottes Verbrechen und Forensischem Glauben.

Weitere deutsche Artikel HIER. Original Übersetzung HIER.

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